Schröpfen und Aderlass

Das Schröpfen

Das Schröpfen gehört grundsätzlich zu den traditionellen Ausleitungsverfahren, kann aber auch zur Linderung von Schmerzen eingesetzt werden. In meiner Praxis wende ich das trockene- unblutige Schröpfen meist therapieunterstützend bei Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen an. Durch den entstehenden Unterdruck ist es möglich muskuläre Verhärtungen, sogenannte Myogelosen wieder zu entspannen. Die Durchblutung wird gefördert und der Abtransport von gestauten Schlackenstoffen wird gefördert. In der Regel sind keine Nebenwirkungen, außer einigen blauen Flecken zu erwarten. Diese klingen je nach Wundheilung innerhalb von 2-8 Tagen vollständig wieder ab.

Mögliche Einsatzgebiete für das Schröpfen sind:

  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen
  • Müdigkeit, Depression und Schwächezustände
  • Asthma und Bronchitis
  • Fieber, Erkältungen, Grippe
  • Verdauungsprobleme
  • Herzkreislauferkrankungen
  • Bandscheibenprobleme und Hexenschuss
  • Rheuma

Kontraindikationen sind:

  • offene und entzündete Wundstellen
  • Schwangerschaften
  • Tumore
  • Tuberkulose
  • Sonnenbrand
  • frische Verletzungen

Kamille -  Blten und l

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Der Aderlass

Eine optimale Unterstützung kann nur eintreten, wenn die Selbstreinigungskräfte über die Entsorgung von Schlackenstoffen im Bindegewebe berücksichtigt werden. Hier kann der Aderlass begleitend seine Kraft entfalten.

Der Aderlass ist eine passive Blutspende, bei der die körpereigene Intelligenz selbst entscheidet wann genug Blut abgegeben wurde. Im Gegensatz zur aktiven Blutspende kann der Körper dabei nicht regulierend eingreifen. Die Blutmenge variiert in der Regel zwischen 20-250 ml pro Aderlass.

Mögliche Einsatzgebiete des Aderlasses sind:

  • Tinnitus
  • Entzündungen
  • Bluthochdruck
  • zu hohe Eisenwerte
  • Optimierung der Fließeigenschaften des Blutes
  • Arteriosklerose (um die Eiweißspeicher zu entleeren)

In der Regel gilt folgende Faustformel für die Häufigkeit eines Aderlasses: 

  • Patienten bis zum 50. Lj: 2 bis maximal 4 mal jährlich
  • Patienten ab dem 50. Lj: 1-2 mal jährlich
  • Männer ab dem 80. Lj: nicht mehr

Kontraindikationen sind:

  • Blutarmut (Anämie)
  • akute Infektionen
  • akuter Durchfall
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Kinder und sehr alten Menschen
  • allgemeine Körperschwäche
  • Kräfteschwund und Abmagerung
  • Herzerkrankungen und Herzrhythmusstörungen
  • entwässerte, ausgetrocknete (=dehydrierte) Patienten

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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Kontakt

Andreas Klose
Heilpraktiker
Gutenbergstr. 65
14467 Potsdam

Tel.: 0331-27339977
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